Mit Kopf und Hand zur Fachhochschulreife
Eine weitere Fachhochschulklasse der Freien Waldorfschule Offenburg hat erfolgreich ihren Abschluss in den Bereichen Schreinern und Gestalten gefeiert. Die 14 Schülerinnen und Schüler im Alter von 19-20 Jahren blicken dabei auf ein intensives Schuljahr zurück, in dem sich theoretischer Unterricht und praktische Projektarbeit eng miteinander verbanden.
Zu den allgemeinbildenden Fächern kamen Grundlagen der Gestaltung, technisches Zeichnen sowie Grundlagen handwerklicher Produktion auf den Stundenplan. Ergänzt wurde der Unterricht durch umfangreiche praktische Arbeiten in den Werkstätten, in denen die Jugendlichen ihr Wissen unmittelbar anwenden und vertiefen konnten.
Zum Abschluss präsentierten die Schülerinnen und Schüler in einer gut besuchten Ausstellung ihre eigenständig entwickelten Abschlussarbeiten der Öffentlichkeit. Die ausgestellten Werke reichten von kunstvoll gefertigten Möbelstücken bis hin zu individuellen Designobjekten und spiegelten sowohl handwerkliche Präzision als auch kreative Gestaltungsideen wider. Bei der Präsentation wurde deutlich, mit welchem Engagement und Können die jungen Erwachsenen ihre Projekte umgesetzt hatten.
Den gelungenen Abschluss ihrer Schulzeit feierte die Klasse mit einer gemeinsamen Studienfahrt nach Berlin. Neben kulturellen Programmpunkten wie Museumsbesuchen standen auch der Besuch der baden-württembergischen Landesvertretung sowie die Besichtigung des Bundestagsgebäudes auf dem Programm. Darüber hinaus bot die Reise Gelegenheit, Einblicke in die vielfältige Kunst- und Kulturszene der Hauptstadt zu gewinnen und neue Impulse für den weiteren beruflichen und persönlichen Weg mitzunehmen.
Im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe im Beisein des Lehrerkollegiums und der Familien erhielten die Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse. Die Jahrgangsbeste, mit einem Notendurchschnitt von 1,2 erhielt einen Buchpreis der Schulgemeinschaft.
Mit der Fachhochschulreife eröffnen sich den Absolventinnen und Absolventen nun zahlreiche Perspektiven – von handwerklichen und gestalterischen Berufen bis hin zu weiterführenden Studienmöglichkeiten nach einem neunmonatigen Anerkennungspraktikum.
