Gibt es eine schönere Belohnung für ein anstrengendes Schuljahr als den Blick in zwanzig strahlende Augenpaare, nachdem Lehrende und Schüler:innen gemeinsam durch drei Tage mündliche Abiturprüfung gegangen sind? An der Waldorfschule Offenburg fand dieser Moment am Donnerstag, 9.7.2026 um kurz nach 14 Uhr statt, nachdem zwanzig Individuen, jeder und jede auf seine und ihre Weise, alles gegeben hatten, Prüfungsängste besiegt und persönliche Bestleistungen erbracht haben. Dass sich diese auch noch in dem Traumergebnis von gleich zweimal 1,0 ausdrücken und bei einem Gesamtdurchschnitt von 2,25 insgesamt siebenmal eine Eins vor dem Komma steht, ist ein besonderes Sahnehäubchen. Viel mehr aber noch sagt der Umgang dieses in jeder Hinsicht starken Jahrgangs miteinander aus: noch bevor nach den überstandenen Prüfungen die eigene Leistung in den Blick genommen wurde, haben die beiden Prüfungsbeauftragten Madlen Rattinger-Doerr und Sarah Keller wesentlich häufiger die bange Frage nach dem Abschneiden eines Mitprüflings gehört. Und nach der verdienten Feier am Donnerstagabend bricht die gesamte Klasse zunächst für einen viertägigen gemeinsamen Abschiedsurlaub nach Lothringen auf, bevor in der nächsten Woche die feierliche Verabschiedung von der Schule ansteht und zwanzig echte Persönlichkeiten in die große weite Welt verabschiedet werden – sie werden ihren Weg gehen, da ist sich das Kollegium dieses Jahrgangs sicher.
Enya Brudy, Nina Deges, Sarah Deges, Abdulwahid El-Barbary, Lili Fröhlich, Emmanuel Geppert, Jonah Größle, Mahee Kunzelnick, Frida Lang, Sarah Mahlke, Johannes Martin, Antonia Menzer, Nils Oser, Anouk Rückert, Emma Schinzinger, Johann Schröder, Selma Vega Weil, Dshamilja Weil, Kaya Winter, Batu Yöndem
